VKF - Verein zur Kunst- und Kulturförderung in den Neuen Ländern e.V

Verein zur Kunst- und Kulturförderung
in den Neuen Ländern e.V.

VKF - e.V.

Partner

Netzwerk

 

Die Stiftung Kulturerbe im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern wurde 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts von vier im Bereich des Denkmalschutzes in Mecklenburg-Vorpommern tätigen Vereinen und einem Privatstifter gegründet.

Maßgeblich daran beteiligt war als Stifter und Initiator der VKF, der mit der Stiftungsgründung ein altes Wunschprojekt, der Schaffung einer Institution, die sich auch nachhaltig und kontinuierlich um einzelne Objekte kümmern kann, verwirklicht hat.

Zweck und Auftrag der Stiftung Kulturerbe ist die Erhaltung und die Pflege des ländlichen Kulturerbes in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei geht es insbesondere um die Betreuung der Gutshäuser und ihrer Ensembles aus Wirtschaftsgebäuden, Gärten und Parks, die zusammen mit einer natürlichen Umgebung von besonderem Reiz den unverwechselbaren Charakter der Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns prägen.
Unter Pflege und Erhaltung versteht die Stiftung die denkmalpflegerisch einwandfreie Erhaltung und Pflege und ggf. Wiederherstellung von historischer Bausubstanz und historischen Baustrukturen, die Zuführung von Denkmälern in eine denkmalangemessene Nutzung und die Schaffung eines allgemeinen öffentlichen Bewußtsein für den Inhalt und Wert des ländlichen Kulturerbes.
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben ist die Stiftung vielfältig aktiv. So hat sie u.a. im Jahr 2005 damit begonnen eine Fördergemeinde aufzubauen und finanzielle Mittel für die Verwirklichung der Stiftungsziele zu sammeln, sie hat Informationsveranstaltungen (z.B. auf den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern) durchgeführt und die Verhandlungen über den Ankauf eines Musterobjekts, des Wasserschlosses Quilow in der Nähe von Anklam, aufgenommen.
Unterstützt wurde die Stiftung dabei nicht nur intensiv von der Landesregierung (diese ist auch über die Finanzministerin Keler im Stiftungsrat vertreten), sondern auch vom Landesamt für Denkmalschutz und einer großen Anzahl von ehrenamtlichen Helfern (viele aus dem VKF), die mit großem Engagement sich auf Informationsständen, Werbeveranstaltungen und bei der Organisation eingebracht haben.
Für das Jahr 2006 sind neben dem weiteren Auf- und Ausbau des Stiftungsgeschäfts zwei Hauptprojekte geplant. Die Stiftung möchte noch im ersten Quartal des nächsten Jahres das Objekt Quilow kaufen und möglichst zeitnah mit der Objektsicherung und -erfassung sowie der Entwicklung von Sanierungs- und Nutzungsplänen beginnen.
Weiterhin plant die Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalschutz ein Netzwerk von Gutshausrouten in Mecklenburg-Vorpommern auszuschildern und zu vermarkten.
Neben diesen Hauptprojekten wird die Stiftung auch 2006 wieder zahlreiche Informations- und Werbeveranstaltungen durchführen, geplant sind insbesondere zwei Benefizkonzerte und -lesungen.

Die Stiftung ist offen für jede Art des finanziellen oder persönlichen Engagements. Neben einer ehrenamtlichen Mitarbeit direkt bei der Stiftung, gibt es die Möglichkeit sich im Rahmen der Arbeitsgruppen des Fördervereins (zur Zeit besteht eine Arbeitsgruppen, die sich mit dem Kultursponsoring durch Unternehmen beschäftigt, eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Eventplanung beschäftigt und eine Arbeitsgruppe, die sich um kunsthistorische Fragen kümmert). einzubringen oder einfach an den Veranstaltungen, die die Stiftung durchführt teilzunehmen. Wie auch bereits im Jahr 2005 sind die Mitglieder des VKF bei allen Veranstaltungen der Stiftung herzlich willkommen.

www.skmv.de

 

Stiftung Kulturerbe will Schloss Quilow in «gläserner Werkstatt» restaurieren - Inspektionsdienst für Baudenkmäler geplant

--Von Ralph Sommer--

Das vom Verfall bedrohte Wasserschloss Quilow bei Anklam soll in den nächsten zehn Jahren in einer Art gläserner Werkstatt umfassend saniert und restauriert werden. In die Instandsetzung würden insgesamt mehr als eine Million Euro investiert, sagte die Sprecherin der Stiftung Kulturerbe im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern, Nicola von Amsberg, am Dienstag in Liepen.

QuilowQuilow (ddp-nrd). Das vom Verfall bedrohte Wasserschloss Quilow bei Anklam soll in den nächsten zehn Jahren in einer Art gläserner Werkstatt umfassend saniert und restauriert werden. In die Instandsetzung würden insgesamt mehr als eine Million Euro investiert, sagte die Sprecherin der Stiftung Kulturerbe im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern, Nicola von Amsberg, am Dienstag in Liepen. Die Stiftung hatte den denkmalgeschützten Renaissance-Bau vor wenigen Tagen von der Gemeinde Polzin gekauft. Die symbolische Schlüsselübergabe soll anlässlich eines Schlossfestes zum diesjährigen Stiftungstag Ende Oktober stattfinden.

Schloss Quilow gilt als eine der wenigen Renaissance-Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern.
Während der gesamten Sanierungsphase sollen die einzelnen Bauabschnitte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. «Wir wollen den Menschen die Gelegenheit geben, die unterschiedlichen Handwerkstechniken zum Erhalt wertvoller Altbauten kennenzulernen», sagte Amsberg. Unterstützt werde das Projekt von der Jugendbauhütte Stralsund sowie dem Verein zur Kunst und Kulturförderung in den neuen Ländern.

Fördermittel stellte das Land im Rahmen seines neuen Projekts «Demografischer Wandel» in Aussicht. Künftig will die Stiftung Kulturerbe auf Schloss Quilow Architekten, Bauingenieure und Handwerker für einen geplanten Inspektionsdienst für Baudenkmale und Altbauten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ausbilden. Der neue Service solle unter Aufsicht der Denkmalwacht Brandenburg und Berlin zu einer Art TÜV für wertvolle Altbauten in beiden Bundesländern entwickelt werden, sagte die Sprecherin. Er soll Eigentümern von Baudenkmälern auf zunächst freiwilliger Basis regelmäßige Gebäudeuntersuchungen und Unterstützung beim Erhalt der Bausubstanzen anbieten. Ein vergleichbares Projekt bewährt sich bereits seit 30 Jahren in den Niederlanden. In Deutschland arbeiten bislang Einzelinitiativen aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Berlin und Baden-Württemberg unter dem Dach der Bundesarbeitsgemeinschaft unabhängiger Denkmal- und Altbauinspektionsdienste in Deutschland (BAUDID) zusammen.

Das von Wassergräben umgebene zweigeschossige Herrenhaus aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde von der Landesdenkmalpflege als besonders wertvoll eingestuft. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren in dem Gebäude Wohnungen und Gemeindebüros eingerichtet worden. Die ehemaligen kreisförmig umlaufenden Wassergräben wurden teilweise zugeschüttet. Von 1958 bis 1967 waren Teile der Anlage restauriert worden. Seit der Wende steht das Anwesen leer und ist dem Verfall preisgegeben. Gesichert wurden bislang lediglich Fundamente und das Dach.

stiftung-kulturerbe.de

Initiativen

nach oben

Stiftung KulturerbeEinheitspreis 2006Einheitspreis 2006


Unsere Postadresse: VKF e.V. Postfach 23550 10127 Berlin
Unsere Spendenkontonummer: VKF. e.V. IBAN: DE87300700240312600000 Deutsche Bank 24 Düsseldorf

Webdesign: Waldbeek